News

Der neue Peter Raue Preis ehrt nicht zuletzt den Namensgeber

22. Oktober 2021

Eine schöne Überraschung für Peter Raue, Rechtsanwalt, Freund der Künstler und der Künste sowie „Mister MoMA“: Als er im Februar achtzig Jahre alt wurde, haben ihm die Partner, Anwälte und Mitarbeiter der Kanzlei ein besonderes Geschenk gemacht, nämlich einen mit 10 000 Euro dotierten Peter Raue Preis. Er wird nun am 3. November erstmals vergeben – und zwar an das Berliner Projekt Hangarmusik, das Kindern und Jugendlichen unter den Flüchtlingen bei ihrer Traumata-Bewältigung hilft. Von 2022 an sollen auch externe Personen und Institutionen ihre Vorschläge einreichen können. „Durch die Namensgebung des Preises soll Peter Raues herausragendes und beispielhaftes Wirken gewürdigt werden“, erläutert Wolfram Hertel, geschäftsführender Partner der Wirtschaftskanzlei Raue.

Die Art Cologne gewährt den Ausstellern 34 Prozent Rabatt

22. Oktober 2021

Weil sich die Standkosten für Aussteller der Kunstmessen allerorten anders darstellen, kann Daniel Hug für die Koelnmesse den Galeristen nur 34 Prozent Rabatt versprechen, gleichwohl die Fördersumme aus dem „Neustart“-Programm der Bundesregierung „zu 100 Prozent“ weitergegeben wird. So dürfen sich die Teilnehmer der Art Cologne und der angedockten Cologne Fine Art & Design, die beide vom 17. November bis zum 21. November stattfinden, zwar über einen Nachlass freuen, doch Händler, die an der Messe Positions in Berlin mitmachten oder im Februar 2022 an der art KARLSRUHE beteiligt sein werden, haben mehr erhalten beziehungsweise dürfen mehr erwarten. Hug räumt ein, dass die Art Cologne diesmal mit nur rund 150 Ausstellern überschaubarer ausfallen wird, auch fehlen renommierte amerikanische Galerien.

News-Grafik

Statements

Statements-Grafik

Nun machen sie ihr eigenes Ding: Gilbert & George reagieren

22. Oktober 2021

Gut so; selbst ist der Mann. Weil sich Gilbert & George, die beiden ebenso einträchtig wie unermüdlich durchs Leben und den Kunstbetrieb gehenden britischen Künstler, seit langer Zeit über die Tatsache ärgern, dass Propheten im eigenen Land nicht zählen, machen sie nun ihr eigenes Ding. Ein großes Ding. Zwar geht das Duo mittlerweile auf die achtzig zu, doch das Alter scheint nicht zu verhindern, dass es 2022 im Londoner Osten noch mal richtig rund gehen soll. Gilbert & George wollen dort, auf einem Industrie-Areal, eine eigene Kunsthalle eröffnen, und schon jetzt ist ihnen die große Aufmerksamkeit der internationalen Kunstgemeinde gewiss. Denn längst hat sich herumgesprochen, dass Museen und Institutionen wie die Tate oder die Royal Academy gar nicht oder nur widerwillig ausstellen, was sie von G & G gesammelt haben (khs).

Aus der Not die Tugend: Social Media und Vienna strips

22. Oktober 2021

Genial, der Mann. Weil nicht nur Österreichs Museen, aber eben auch sie laufend Auseinandersetzungen mit den sogenannten Sozialen Medien führen müssen, hat Norbert Kettner, seit 2007 Geschäftsführer „Wien Tourismus“, eine Idee umgesetzt, die als direkte Reaktion zu sehen ist. Nachdem beispielsweise Facebook und Instagram konsequent das Nackte als anstößig verbannen und löschen, sogar Gemälde von Modigliani oder Schiele sowie die 30 000 Jahre alte Venus von Willendorf der Zensur zum Opfer fielen, richtete Kettner mit seinem Team auf der Plattform OnlyFans eine App ein, Vienna strips. Wermutstropfen: Wer nackte Schönheiten aus Wiener Museen sehen will, ob von Rubens oder von Tizian, muss mindestens 18 Jahre alt sein (khs).

Lindinger + Schmid

Im Jahr 1991 von Gabriele Lindinger und Karlheinz Schmid gegründet, widmet sich das Unternehmen Lindinger + Schmid der bildenden Kunst. Es geht dabei um kritischen, unabhängigen Journalismus. Mit einem Team weltweit tätiger Autoren entsteht monatlich die KUNSTZEITUNG, und vierzehntäglich wird der Branchenbrief Informationsdienst KUNST herausgegeben. Obendrein agiert Lindinger + Schmid als Beratungsfirma, beispielsweise für die Messe Karlsruhe. 

Geschäftsleitung
Gabriele Lindinger
Karlheinz Schmid

Redaktion
Karlheinz Schmid
Dr. Jörg Restorff

Anzeigen
Gabriele Lindinger
Philipp Lindinger

KUNSTZEITUNG

Seit einem Vierteljahrhundert geben Gabriele Lindinger und Karlheinz Schmid die von ihnen gegründete KUNSTZEITUNG heraus, die über knapp 2 000 Verteilerstationen in Museen, Galerien, Kunstvereinen und anderen Kulturinstitutionen monatlich in die Distribution kommt. Das Printmedium (Auflage: 200 000 Exemplare) berichtet über Personalien und Ausstellungen, über Debatten und Trends, und es zeichnet sich durch seine kritische Haltung aus. Die KUNSTZEITUNG finanziert sich dank der Anzeigen, wird gratis abgegeben, kann aber auch abonniert werden (zwölf Ausgaben: 37 Euro).

25 Jahre KUNSTZEITUNG

Im September 1996 starteten wir mit der KUNSTZEITUNG. 25 Jahre später dürfen wir mit Freude und auch etwas Stolz auf rund 60 Millionen Einzelexemplare zurückblicken, die wir gratis verteilt haben, um möglichst viele Menschen für die Kunst zu begeistern. Etliche Reaktionen in den vergangenen Monaten beweisen, dass es in der KUNSTZEITUNG-Leserschaft viele Menschen gibt, die unseren Einsatz zu schätzen wissen, die wollen, dass wir durchhalten mögen, wie es häufig formuliert wurde. Kritischer Journalismus ist schließlich vonnöten. Darin lassen wir uns nicht beirren – auch nicht angesichts der gezielten Blockade aus dem Kanzleramt, wo die für Kultur und Medien zuständige Staatsministerin keinen Cent für unsere Publikation lockermachen wollte.

KUNSTZEITUNG-Cover
Klick aufs Bild öffnet ein PDF der aktuellen KUNSTZEITUNG-Ausgabe

Informationsdienst KUNST

Als der Branchenkenner Karlheinz Schmid den Informationsdienst KUNST im April 1991 erstmals unter die Abonnenten brachte, gab es zwar ein laufend zunehmendes Interesse an Hintergrund-Nachrichten aus dem Kunstbetrieb, doch niemand hätte damals geahnt, welche Bedeutung dieser vierzehntäglich erscheinende Branchenbrief drei Jahrzehnte später haben könnte. Die Nachrichten und Kommentare, so heißt es nun allerorten, sind unverzichtbar; sie helfen Museumsleuten und Galeristen, Kulturpolitikern und Künstlern sowie Sammlern und Kritikern. 
Informationsdienst KUNST, Cover

Büro für Kunst und Öffentlichkeit

art KARLSRUHE: Themenbereich Editionen und Fotografie in Halle 1
art KARLSRUHE: Themenbereich Editionen und Fotografie in Halle 1
Eine eigene Abteilung von Lindinger + Schmid, dirigiert von Gabriele Lindinger, kümmert sich um Public Relations und betreut Kunden auf ihrem Weg durch den internationalen Kunstbetrieb. Die Beratungsleistungen reichen von Image-Kampagnen bis zur Projekt-Begleitung. So ist Lindinger + Schmid seit dem Gründungsjahr der art KARLSRUHE, 2004, für die Messe Karlsruhe tätig.
art KARLSRUHE: Kurator Ewald Karl Schrade eröffnet die Messe
art KARLSRUHE: Kurator Ewald Karl Schrade eröffnet die Messe
– Anzeigen –
crossmenuchevron-up-circle