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Abpfiff in London


Dass die mächtige MCH Group, Basel, die Londoner Kunstmesse Masterpiece kurzerhand abgesagt hat, dass sie sich diesen Markt nicht mehr leisten will, hat die Branche reichlich irritiert. Immerhin gibt es die Messe seit 2010, und die Schweizer hatten beim Erwerb, 2018, hinlänglich Zeit, die wirtschaftliche Situation zu prüfen. Damals schien die Masterpiece eine ideale Ergänzung im Portfolio darzustellen. Nun – ein knappes halbes Jahr vor der geplanten nächsten Eröffnung – das überraschende Aus. 

Auftrieb in Karlsruhe


Diesmal will der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die kommende art KARLSRUHE (4. bis 7. Mai) selbst eröffnen. Kein Wunder: Die erfolgreiche Messe im deutschen Südwesten kann ihr Zwanzigjähriges feiern. Zugleich wird der Gründungsvater und langjährige Kurator der art KARLSRUHE, der Galerist Ewald Karl Schrade, mit einer großen Sonderausstellung geehrt und verabschiedet. Fortan ist eine Doppelspitze im Regie-Einsatz, Olga Blaß und Kristian Jarmuschek.

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Statements

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Handlungsbedarf im Museum


Einer Befragung mehrerer Institutionen, darunter die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sowie das Kunstmuseum Moritzburg in Halle, ist zu entnehmen, dass über 60 Prozent der Museumsbesucher einen Hochschulabschluss vorweisen können. Das bedeutet: Die einst häufig zitierte Schwellenangst gibt es nach wie vor. Das muss anders werden. Gerade in Zeiten allgemein nachlassender Quote in den Museen müssen sich diese Bildungsstätten schleunigst Gedanken machen, wie sie jene Menschen erreichen, die nichts studiert haben (khs).

Handlungsbedarf im Gericht


Ein Phänomen der besonderen Art. Der hocken die Angeklagten im Dresdner Landgericht, verraten weder Mittäter noch den Verbleib der weiter fehlenden Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe, und es wird ernsthaft seitens der Staatsanwaltschaft und des Gerichts darüber nachgedacht, den Clan-Kriminellen mit einem Strafrabatt entgegenzukommen. Ein fragwürdiger Deal, weil ein paar Juwelen der Staatlichen Kunstsammlungen beschädigt zurückgegeben wurden? Das kann doch nicht sein, das darf doch nicht sein (khs).     

Lindinger + Schmid

Im Jahr 1991 von Gabriele Lindinger und Karlheinz Schmid gegründet, widmet sich das Unternehmen Lindinger + Schmid der bildenden Kunst. Es geht dabei um kritischen, unabhängigen Journalismus. Mit einem Team weltweit tätiger Autoren entsteht die KUNSTZEITUNG, und vierzehntäglich wird der Branchenbrief Informationsdienst KUNST herausgegeben. Obendrein agiert Lindinger + Schmid als Beratungsfirma, beispielsweise für die Messe Karlsruhe. 




Geschäftsleitung
Gabriele Lindinger
Karlheinz Schmid

Redaktion
Karlheinz Schmid

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Gabriele Lindinger
Philipp Lindinger

KUNSTZEITUNG

Seit einem Vierteljahrhundert geben Gabriele Lindinger und Karlheinz Schmid die von ihnen gegründete KUNSTZEITUNG heraus, die über knapp 2 000 Verteilerstationen in Museen, Galerien, Kunstvereinen und anderen Kulturinstitutionen in die Distribution kommt. Das Printmedium (Auflage: 200 000 Exemplare) berichtet über Personalien und Ausstellungen, über Debatten und Trends, und es zeichnet sich durch seine kritische Haltung aus. Die KUNSTZEITUNG finanziert sich dank der Anzeigen, wird gratis abgegeben, kann aber auch abonniert werden (zwölf Ausgaben: 37 Euro).
Nach einem Doppelklick öffnet sich das PDF der aktuellen Ausgabe.






Informationsdienst KUNST

Als der Branchenkenner Karlheinz Schmid den Informationsdienst KUNST im April 1991 erstmals unter die Abonnenten brachte, gab es zwar ein laufend zunehmendes Interesse an Hintergrund-Nachrichten aus dem Kunstbetrieb, doch niemand hätte damals geahnt, welche Bedeutung dieser vierzehntäglich erscheinende Branchenbrief drei Jahrzehnte später haben könnte. Die Nachrichten und Kommentare, so heißt es nun allerorten, sind unverzichtbar; sie helfen Museumsleuten und Galeristen, Kulturpolitikern und Künstlern sowie Sammlern und Kritikern. 

Büro für Kunst und Öffentlichkeit

art KARLSRUHE: Themenbereich Editionen und Fotografie in Halle 1
art KARLSRUHE: Themenbereich Editionen und Fotografie in Halle 1
Eine eigene Abteilung von Lindinger + Schmid, dirigiert von Gabriele Lindinger, kümmert sich um Public Relations und betreut Kunden auf ihrem Weg durch den internationalen Kunstbetrieb. Die Beratungsleistungen reichen von Image-Kampagnen bis zur Projekt-Begleitung. So ist Lindinger + Schmid seit dem Gründungsjahr der art KARLSRUHE, 2004, für die Messe Karlsruhe tätig.
art KARLSRUHE: Kurator Ewald Karl Schrade eröffnet die Messe
art KARLSRUHE: Kurator Ewald Karl Schrade eröffnet die Messe
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