News

Die Aufsteigerin

3. Dezember 2021

Das Werk ist das Werk – und dennoch will es nicht unabhängig gesehen wird. Die Bildhauerin Lena Henke, Jahrgang 1982, die im kommenden Jahr den Marta-Preis der Wemhöner Stiftung erhalten soll, hat von Anfang an den Kontext gesucht, historisch, räumlich und sozial. Ihre Skulpturen und Installationen, stets eingebettet auch in die Auseinandersetzung mit traditioneller Bildhauerei, zeigen Bezüge aller Art und legen dabei Strukturen und Systeme gesellschaftlicher Herkunft frei. Eine ebenso zeitgemäße wie intelligente bildnerische Arbeit, die im November 2022 per Einzelausstellung im Marta Herford von ganzheitlichem Denken zeugen wird.

Der Pionier

3. Dezember 2021

In Berlin ist er ebenso zuhause wie in New York. Matt Mullican, Jahrgang 1951, gehört zu den Künstlern einer Pionier-Generation, die früh erkannte, dass bildnerische Arbeit nicht allein in der Abgeschlossenheit des eigenen Ateliers stattfindet. Der Amerikaner, soeben mit dem Possehl-Preis für Internationale Kunst 2022 ausgezeichnet, hat seine Bilder stets auch im öffentlichen Raum gefunden, in der Flut massenmedialer Zeichen. So ist es kein Wunder, dass Mullican im Herbst des kommenden Jahres, wenn er in Lübeck mit zwei Ausstellungen geehrt wird (Kunsthalle St. Annen und Kirche St. Petri), auch Installationen im Stadtraum realisieren will.

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Forsche Augenwischerei

3. Dezember 2021

Alles eine Frage der Kommunikation, des geschickten Vortrags, scheinen manche Politiker zu denken. In Berlin, wo sich die rot-rot-grüne Landesregierung in neuer Besetzung zusammenrauft, darf einer der gewieftesten Kulturpolitiker an der Macht bleiben, der Kultursenator Klaus Lederer. Er versteht viel von Imagepolitur, Partei- und Stadtmarketing, obgleich er gerne wie der Kumpel von nebenan ans Mikrophon tritt und gerne mal den Unbedarften gibt. Aber: Man unterschätze ihn nicht. Nachdem er zunächst so tat, als würde die Kultur in Berlin unter seiner weiteren Regie künftig tüchtig Auftrieb nehmen, stellt sich nun nach und nach heraus, dass statt dessen viele Vorhaben auf Eis gelegt werden, etwa Tempelhof als Stadtquartier für die Kulturszene und die Kreativwirtschaft auszubauen (khs).

Fragwürdiges Ranking

3. Dezember 2021

Vorab: Rankings, die Künstler nach ihrer Medien-Quote und/oder Rekord-Preisen beurteilen und platzieren, sind grundsätzlich fragwürdig. Zumal die Kriterien oft nicht wirklich nachvollziehbar sind – und man sich beispielsweise beim „Capital“-Kunstkompass von Linde Rohr-Bongard seit vielen Jahren immer wieder neu wundert, warum manche Künstler regelmäßig auf den vorderen Plätzen stehen, egal, wie still es gerade um sie ist, wie wenig sie bewegen. Wenn nun jedoch in der jüngsten Liste „Power 100“ des „ArtReview“-Magazins kein/e Maler/in und kein/e Bildhauer/in auf Platz 1 zu finden sind, sondern der Blockchain-Hype um Krypto-Währungen und NFTs, dann wirkt das alles nur noch befremdlich und absurd. Höchste Zeit, diesen Ranking-Quatsch endgültig zu ignorieren (khs).

Lindinger + Schmid

Im Jahr 1991 von Gabriele Lindinger und Karlheinz Schmid gegründet, widmet sich das Unternehmen Lindinger + Schmid der bildenden Kunst. Es geht dabei um kritischen, unabhängigen Journalismus. Mit einem Team weltweit tätiger Autoren entsteht monatlich die KUNSTZEITUNG, und vierzehntäglich wird der Branchenbrief Informationsdienst KUNST herausgegeben. Obendrein agiert Lindinger + Schmid als Beratungsfirma, beispielsweise für die Messe Karlsruhe. 

Geschäftsleitung
Gabriele Lindinger
Karlheinz Schmid

Redaktion
Karlheinz Schmid
Dr. Jörg Restorff

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Gabriele Lindinger
Philipp Lindinger

KUNSTZEITUNG

Seit einem Vierteljahrhundert geben Gabriele Lindinger und Karlheinz Schmid die von ihnen gegründete KUNSTZEITUNG heraus, die über knapp 2 000 Verteilerstationen in Museen, Galerien, Kunstvereinen und anderen Kulturinstitutionen monatlich in die Distribution kommt. Das Printmedium (Auflage: 200 000 Exemplare) berichtet über Personalien und Ausstellungen, über Debatten und Trends, und es zeichnet sich durch seine kritische Haltung aus. Die KUNSTZEITUNG finanziert sich dank der Anzeigen, wird gratis abgegeben, kann aber auch abonniert werden (zwölf Ausgaben: 37 Euro).

25 Jahre KUNSTZEITUNG

Im September 1996 starteten wir mit der KUNSTZEITUNG. 25 Jahre später dürfen wir mit Freude und auch etwas Stolz auf rund 60 Millionen Einzelexemplare zurückblicken, die wir gratis verteilt haben, um möglichst viele Menschen für die Kunst zu begeistern. Etliche Reaktionen in den vergangenen Monaten beweisen, dass es in der KUNSTZEITUNG-Leserschaft viele Menschen gibt, die unseren Einsatz zu schätzen wissen, die wollen, dass wir durchhalten mögen, wie es häufig formuliert wurde. Kritischer Journalismus ist schließlich vonnöten. Darin lassen wir uns nicht beirren – auch nicht angesichts der gezielten Blockade aus dem Kanzleramt, wo die bislang für Kultur und Medien zuständige Staatsministerin keinen Cent für unsere Publikation lockermachen wollte.

November-Ausgabe der KUNSTZEITUNG, Cover
Klick aufs Bild öffnet ein PDF der aktuellen KUNSTZEITUNG-Ausgabe
Die nächste KUNSTZEITUNG-Ausgabe erscheint als Doppelnummer Dezember 2021 / Januar 2022 am 5. Januar 2022.

Informationsdienst KUNST

Als der Branchenkenner Karlheinz Schmid den Informationsdienst KUNST im April 1991 erstmals unter die Abonnenten brachte, gab es zwar ein laufend zunehmendes Interesse an Hintergrund-Nachrichten aus dem Kunstbetrieb, doch niemand hätte damals geahnt, welche Bedeutung dieser vierzehntäglich erscheinende Branchenbrief drei Jahrzehnte später haben könnte. Die Nachrichten und Kommentare, so heißt es nun allerorten, sind unverzichtbar; sie helfen Museumsleuten und Galeristen, Kulturpolitikern und Künstlern sowie Sammlern und Kritikern. 
Informationsdienst KUNST, Cover

Büro für Kunst und Öffentlichkeit

art KARLSRUHE: Themenbereich Editionen und Fotografie in Halle 1
art KARLSRUHE: Themenbereich Editionen und Fotografie in Halle 1
Eine eigene Abteilung von Lindinger + Schmid, dirigiert von Gabriele Lindinger, kümmert sich um Public Relations und betreut Kunden auf ihrem Weg durch den internationalen Kunstbetrieb. Die Beratungsleistungen reichen von Image-Kampagnen bis zur Projekt-Begleitung. So ist Lindinger + Schmid seit dem Gründungsjahr der art KARLSRUHE, 2004, für die Messe Karlsruhe tätig.
art KARLSRUHE: Kurator Ewald Karl Schrade eröffnet die Messe
art KARLSRUHE: Kurator Ewald Karl Schrade eröffnet die Messe
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